
Wie können wir als Gesellschaft Umwelt- und Energiedaten so nutzen, dass daraus konkrete Verbesserungen für Nachhaltigkeit, Sicherheit und Lebensqualität entstehen? Genau dieser Frage widmeten sich Studierende an der Hochschule RheinMain im Rahmen des Wahlprojektes „Umweltrechner / Sensor Guard“ – eine Plattform, die Sensordaten nicht nur sammelt, sondern auch intelligent auswertet und bei Bedarf sofort reagiert.
Bei boTec ist es uns eine Herzensangelegenheit, junge Menschen für Technik zu begeistern und zugleich Impulse für eine nachhaltige, digitale Zukunft zu setzen, ob in praxisnahen Hochschulprojekten oder beim Girls’ Day, einer landesweite Initiative, die junge Mädchen ermutigen soll, sich für Berufe in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik (MINT) zu interessieren
Die Funktionalitäten des Umweltrechners
- Breite Sensorabdeckung: Von Feinstaub und Luftfeuchtigkeit bis Temperatur, NOx, Druck und Pegelständen – die Lösung denkt Monitoring umfassend und rechtssicher.
- Formelbasierte Auswertung: Anpassbare Berechnungen (z. B.
Delta_Temp := temp2 – temp1) erlauben es, neue Gesetze, Grenzwerte und Branchenanforderungen schnell abzubilden. Die Syntax orientiert sich an Pascal – inklusive Operatoren, Funktionen (sin, cos, sqrt, …) und Vergleichslogik. - Von Rohdaten zum Handeln: Reporting im Web, Druckausgaben und SMS-Benachrichtigungen sind vorgesehen – für klare Entscheidungen in Echtzeit.
Ein Blick ins System
Das Projektposter „Sensor Guard: Sensordaten überwachen, verarbeiten und Warnungen senden“ zeigt Dashboard-Ausschnitte, den Formel-Editor sowie das Warnsystem. Zielsetzungen: einheitliche Datenschnittstellen, anwenderfreundliche Live-Visualisierung, komplexe Berechnungen ohne tiefes Technik-Know-how und E-Mail-Alerts bei Schwellenwerten. Als Tech-Stack kommen u. a. React, Java Spring Boot, Python, Nginx, Docker und Keycloak zum Einsatz.
Warum das zu boTec passt
boTec steht für praxisnahe Digitalisierung mit regionalem Impact. Flexible, regelkonforme Datenanalyse – direkt durch Fachbereiche statt nur durch Spezialisten – erleichtert Energie- und Ressourceneffizienzprojekte in Kommunen und Mittelstand gleichermaßen. Genau hier setzt der Umweltrechner an: Dateibasierte Schnittstellen, zyklische Pufferung und frei definierbare Formeln schließen die Lücke zwischen Messwert und Maßnahme.