boTec begleitet Bachelorarbeit zu Low-/No-Code-Backends an der Hochschule RheinMain

Innovation entsteht, wenn wissenschaftliche Forschung und unternehmerische Praxis eng verzahnt sind. Genau das zeigt die erfolgreiche Kooperation zwischen der Hochschule RheinMain und der boTec GmbH. Gemeinsam wurde eine Bachelorarbeit betreut, die sich einem hochaktuellen Thema widmet: der Entwicklung eines flowbasierten Low-/No-Code-Backends zur Integration von UI- und Businesslogikkomponenten.

Für boTec ist die Kooperation mit Hochschulen ein fester Bestandteil der Nachwuchsförderung. Studierende erhalten die Möglichkeit, an realen Projekten mit Praxisrelevanz zu arbeiten, während boTec frische Impulse aus der Forschung gewinnt. Ähnliche Initiativen, wie das Wahlprojekt „Geo-Daten im Servicemanagement“, zeigen, wie Ausbildung, Innovation und regionale Verantwortung bei boTec Hand in Hand gehen.

Thema der Bachelorarbeit

Im Mittelpunkt der Bachelorarbeit von Maurice Falk stand die Konzeption und Entwicklung eines Backends für einen Low-/No-Code-Editor, mit dem sich Workflows modellieren und ausführen lassen. Besondere Herausforderung: Die gleichzeitige Integration von UI- und Business-Logikkomponenten in einem flexiblen System.

Die technische Umsetzung basierte auf JavaScript/TypeScript und RxJS für asynchrone Ereignisverarbeitung. Strukturiert wurde das System durch ein Konzept aus Knoten, Ports, Links und Pipelines.

Projekt-Rahmenbedingungen

Die Zulassung zur Bachelorarbeit erfolgte am 14.12.2020 durch den Prüfungsausschuss des Fachbereichs Design Informatik Medien. Der Bearbeitungszeitraum reichte vom 01.01.2021 bis zum 31.03.2021. Referent war Prof. Dr.-Ing. Ludger Martin, die Bearbeitung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit boTec.

Technische Umsetzung im Detail

  • Flow Manager: zentrale Steuereinheit zum Initialisieren, Verbinden und Persistieren von Workflows.
  • Knotenlogik: Abbildung über eine Process-Funktion, Validierung und Transformation von Daten durch Typemapping und Prüfregeln.
  • RxJS-basierte Pipelines: effiziente, asynchrone Verarbeitung von Ereignissen, z. B. über combineLatest.
  • Flexibler Einsatz: sowohl serverseitig als auch clientseitig nutzbar, mit oder ohne UI-Anbindung.

Themenrelevanz für die Praxis

Low-/No-Code-Ansätze ermöglichen es, Citizen Developer in die Lage zu versetzen, Unternehmensprozesse ohne tiefes Programmierwissen zu digitalisieren. Das steigert die digitale Geschwindigkeit von Organisationen, hilft beim Fachkräftemangel und eröffnet neue Wege für agile Prozessgestaltung.

Gerade für boTec, das Unternehmen in der Prozess- und Produktionsindustrie mit Datenintegration, Automatisierung und Effizienzlösungen unterstützt , ist die Arbeit ein wertvoller Beitrag zur Weiterentwicklung praxisnaher Low-/No-Code-Technologien.

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